Partner: Institut für Raumforschung / Neuköllner Oper
Exhibition: ALIEN YOU
Artists: John Blue, Nadja Milenkovic, Sebastian Seitz, Alejandra Borja, Jana Taube
Vernissage: 28 January 19:00 – 23.00 / Opening by Bernhard Kotowski
Date: 28 January – 30 January / Live performances on 29 January & 3 February
Cost: Free admission
Project description:
Do you belong here? What do you do here? Do you have the right beliefs? These questions are the starting point of a discourse of personal history on the background of current discussions. Social conditions and their patterns reveal that experience is a result of interaction between a subject and its environment. Space becomes the cause of experience and in the same moment it mirrors the actions of the related subject. The layering of rhythms and space, and the relationship between time and action generate new experience. The history of every action manifests itself in space and again, becomes tangible. The Cellars of the Neukölln Opera House are set with installations of drawings, light and sound. The exceptional venue with its old bowling alley and theatre scenery asks further artistic research.
The Installation “Topic of the Imaginary” oscillates on the borders of reality, film and dream. Meduprostor removes the distinction between “then and now” giving voice to images relegated to memory. High power LEDs project drawings on floor, roof and ceiling. “Communication in a Digital Dialect” is a multi-channel audio installation exploring gaps in digital communication. Speakers spread throughout the contorted rooms will collage Internet based recordings of memories, conversations and live music – making them vivid. “Vulnerability“ is a trip to the basement of the social structures and its most promoted values – responsibility, stability identity -definitions in which we remain trapped, running in the hamster wheel of our circumstances. – A bad syntonized TV, an interpretation of life… an open question on daily definitions that we believe to know, to understand and to live.
Bist Du sicher, dass Du dazugehörst? Was machst Du hier? Glaubst Du das Richtige? Mit diesen Fragen beginnt die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte vor dem Hintergrund aktueller Debatten. Gesellschaftliche Verhältnisse und deren Muster ergeben sich aus der Tatsache, dass jede Erfahrung das Resultat einer Interaktion zwischen dem Subjekt und seiner Umgebung ist. Der Raum ist zugleich Gegenstand von Erfahrung, wie auch Spiegel der Aktionen der mit ihm verknüpften Subjekte. Er setzt sich aus Ebenen und Rhythmus zusammen, immer neue Überlagerungen generieren neue Erfahrung – Handlung, Ort und Zeit bestimmen den erlebten Raum. Folglich manifestiert sich Geschichte räumlich und wird so wieder erfahrbar. Die besonderen Kellerräume der Neuköllner Oper, mit Kegelbahn und Theaterkulisse werden mit Installationen von Zeichnungen, Licht und Ton inszeniert und als Anlass genommen, weiter zu forschen. Die Installation „Topik des Immaginären“ bewegt sich zwischen Realität, Film und Traum. „Meduprostor“ lässt die Geschichte in die Gegenwart einfließen und entlarvt nicht existente Grenzen zwischen „damals“ und „hier und jetzt“. Gesteuerte Highpower-LEDs durchleuchten Zeichnungen auf Folie und projizieren sie an Boden, Decken und Wände.
„Communication in a Digital Dialect“ erforscht die Lücken digitaler Kommunikation – Internet Interviews und Podcasts sowie live Musik, werden über Lautsprecher in den verwinkelten Gängen und Räumen verteilt, wodurch sie selbst lebendig werden und scheinbar zu sprechen beginnen. „Vulnerabilidad“ – ein Besuch im Keller der sozialen Strukturen und ihrer am meisten beworbenen Werte – Identität | Stabilität | Verantwortung. Definitionen in denen wir gefangen sind, wie in einem Hamsterrad, in dem wir uns um uns selbst und um unsere eigenen Verhältnisse drehen. – Ein schlecht syntonisierter Fernseher, eine Interpretation des Lebens…eine offene Frage alltäglicher Definitionen, die wir alle zu kennen, zu verstehen und klar zu leben glauben.
Venue information:
The Space research institute INFURAFO is an Institute, a meeting of individuals, not sending wisdom from the top downwards, but gathering and sharing knowledge and perception. It intends to create an area for research into space. Based on a focus of cultural environments, the aim is to bring together the disciplines between art and science.
Supported by Neuköllner Oper
Das Institut für Raumforschung INFURAFO ist eine offene interdisziplinäre Plattform zur Erforschung von Raum. Im Sinne einer sozialen Topologie erfolgt die Konstruktion von Raum exemplarisch am Institut selbst, welches sich über die Beteiligung einzelner Akteure konstituiert. Ziel des Institutes ist, Kunst und Wissenschaft anhand von Vorträgen, Ausstellungen und Publikationen zu vernetzen und einen übergreifenden Dialog anzustoßen.
Supported by Neuköllner Oper
Address:
Neuköllner Oper,
Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
Eingang in den Keller vom Innenhof aus / entering the cellars from the center yard
infurafo.org
Opening hours: Fri 19:00 – 23:00, Sat 15:00-23:00, Sun 15:00 – 20:00, Wed 16:00 – 21:00, Thu 16:00 – 22:00
